Die 1. Mannschaft der Sportfreunde Dobel blickt auf eine Saison zurück, die lange Zeit große Hoffnungen geweckt hatte, am Ende jedoch nicht ganz das brachte, was nach der starken Hinrunde möglich schien.
Unter Trainer Michael Müller und Co-Trainer Uli Groth startete die Mannschaft überzeugend in die Spielzeit. Die Hinrunde verlief insgesamt sehr positiv und wurde auf dem 2. Tabellenplatz abgeschlossen. Die Sportfreunde zeigten in vielen Partien, welches Potenzial in der Mannschaft steckt: offensiv gefährlich, spielerisch mutig und mit einer klaren Idee auf dem Platz. Auch das Trainingslager im Winter sollte dazu beitragen, die gute Ausgangsposition weiter zu festigen und mit neuer Energie in die Rückrunde zu gehen.
Nach der Winterpause folgte zunächst ein echtes Ausrufezeichen. Mit dem 6:1 gegen Phönix Würm zeigte die Mannschaft ihre wohl beste Saisonleistung. In diesem Spiel passte nahezu alles: Einsatz, Spielwitz, Effizienz und mannschaftliche Geschlossenheit. Es war ein Auftritt, der noch einmal deutlich machte, dass die Sportfreunde an einem guten Tag jeden Gegner der Liga schlagen können.
Doch genau an diese Leistung konnte man in den folgenden Wochen nicht konstant anknüpfen. Statt einer stabilen Rückrunde kam ein spürbarer Bruch ins Spiel der Mannschaft. Immer wieder wechselten sich gute Phasen mit unnötigen Fehlern ab. In mehreren Partien ließ man Punkte liegen, die man im Kampf um die vorderen Plätze dringend gebraucht hätte. Dazu kam Verletzungspech, das die Mannschaft zusätzlich schwächte und den Rhythmus immer wieder störte.
So entwickelte sich die Rückrunde insgesamt durchwachsen. Spielerisch waren weiterhin gute Ansätze erkennbar, doch es fehlte zu oft an Konsequenz, Konzentration und der nötigen Ruhe in entscheidenden Momenten. Gerade die unnötigen Niederlagen taten weh, weil sie verhinderten, dass man die starke Ausgangslage aus der Hinrunde bestätigen konnte.
Am Ende steht ein 4. Tabellenplatz. Gemessen am Verlauf der Hinrunde und am eigenen Anspruch ist dieses Ergebnis enttäuschend. Gleichzeitig darf man aber nicht vergessen, dass die Mannschaft über weite Strecken gezeigt hat, welches Potenzial in ihr steckt. Viele Spieler haben sich weiterentwickelt, die offensive Qualität war deutlich sichtbar und auch der Zusammenhalt innerhalb des Teams blieb trotz schwieriger Phasen intakt.
Mit Blick auf die kommende Saison überwiegt deshalb wieder die Motivation. Die Enttäuschung über die verpasste Chance soll in Energie umgewandelt werden. Mit einigen Veränderungen, neuer Frische und dem klaren Ziel, konstanter aufzutreten, wollen die Sportfreunde Dobel wieder angreifen. Die Mannschaft weiß, was möglich ist – nun gilt es, aus den Fehlern dieser Saison zu lernen und in der neuen Spielzeit über die gesamte Saison hinweg stabiler zu bleiben.

